Königsdiszipin des Ehrenamts

04.07.2026
Grußworte und Ansprachen beim Gründungsfest

Die Grußworte und Ansprachen durften beim Gründungsfest der FF Ries natürlich nicht fehlen!

Der Vorstand der FF Ries, Dominik Klinger moderierte die Beiträge und blickte in seinem Grußwort auf die bewegte Geschichte der FF Ries in 125 Jahren zurück. Von dem bescheidenen Beginn im Jahre 1901 bis zur lebendigen und aktiven Wehr im Jahre 2026 war es ein langer Weg (mehr zur Geschichte der FF Ries: https://ffries-passau.feuerwehren.bayern/der-verein/chronik).

In seinem Grußwort bedankte sich Dominik Klinger ganz besonders bei den Mitgliedern des Festausschusses, ohne die das Gründungsfest nicht auf die Beine zu stellen gewesen wäre. Er überreichte ein graviertes Weißbierglas als Dank an Ulli Wenninger, Gert Stalzer jun., Matthias Uhrmann, Markus Weiherer-Steimer, Maxi Mautner und Martin Schwarzfischer.

Der Kommandant Wolfgang Klinger richtete in seinem Grußwort den Blick in die Zukunft und freute sich nicht nur über die "tolle und große Mannschaft von 48 Aktiven", sondern auch, dass der Feuerwehr-Nachwuchs mit 15 Jugendlichen sehr engagiert ist.

Der Stolz des Kommandanten auf seine Mannschaft klang auch aus den Worten des Oberbürgermeisters. Andreas Rother sprach die beiden Großbrände im Schutzgebiet der Rieser Wehr an (2023 beim Kloster Bergfried und 2024 beim Gasthof Vogl) und betonte, die Feuerwehr stelle für ihn die "Königsdisziplin des Ehrenamtes" dar. Die Feuerwehr weiß halt nicht, wann und wo etwas passiert und ist trotzdem immer sofort zur Stelle, wenn die Sirene heult. "Ein herzliches Vergelt's Gott, dass es euch gibt!"

Auch Andreas Dittlmann dankte in seiner Funktion als Stadtbrandrat den Rieser Kameraden, die hoch droben über den Flüssen garantiert flutverschont sind und "mit dem Füllen der Sandsäcke dafür sorgen, dass wir unten etwas zum Verbauen haben." Mit Blick auf das angestrebte gemeinsame Gerätehaus in der Mitte der Feuerwehren Ries und Hacklberg verwies er darauf, dass bis zur Einweihung schon noch ein Jahrzehnt vergehen werde und spornte OB Rother zur Verwirklichung an.

Das gemeinsame Gerätehaus nahm auch der Vorsitzende des Patenvereins FF Hals, Rudi Landegl, in den Blick seines Grußwortes. Er überbrachte als Geschenk für den Jubelverein eine lebensgroße Darstellung des heiligen Florians neben dem Rieser Wasserturm. Das Geschenk wurde von den Caritas-Werkstätten gefertigt und soll die Wand des Gerätehauses zieren.

Zum Abschluss der Grußworte überreichte die Festmutter Anita Stalzer einen feuerwehrroten Blumenstrauß an die Fahnenmutter der FF Hals, Erika Träger und die Fahnenmutter der FF Ries, Hedi Plettl.

Fotos: (c) Xaver Schwarzfischer